MORITZ GÖTZE, DRAUßEN VOR DER STADT

CONTEMPAHRT AUSSTELLUNGEN & KÜNSTLER

 
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BIOGRAPHIE

 

geboren in Halle

Lehre als Möbeltischler

freiberuflich als Maler/Grafiker

1991-1994 Lehrauftrag für Serigraphie an der Hochschule Burg Giebichenstein, Halle

1994 Gastprofessur für Serigraphie an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts, Paris

1996 Kunstförderpreis des Landes Sachsen-Anhalt

Grafikpreis der Vereinigten Zigarettenfabriken Dresden

 

Moritz Götze

Die Bilder von Moritz Götze sind Abbilder aktueller sowie vergangener Zeiten. Der Mensch steht   im Mittelpunkt. Bunt und plakativ scheinen sie alles Böse auszublenden. Doch der Schein trügt. Kritisch setzt er sich mit unserer Zeit und auch mit der Vergangenheit auseinander. In erster Linie natürlich mit seiner eigenen Vergangenheit. 1964 geboren und aufgewachsen in Halle, ist es vor allem die Zeit  seiner  Kindheit und Jugend in der DDR, mit der er sich besonders in der Serie „re:realismus“ intensiv befasst hat. Es sind die Leitbilder eines untergegangenen Staates, mit denen er sich hier beschäftigt, indem er bekannte Werke der DDR-Kunstgeschichte  malerisch neu interpretiert, mit seinen Mitteln und Inhalten das Pathos sozialistischer Bildikonen in ironisch verfremdender Art und Weise bricht.  

 

Atelier des Künstlers in Halle

„Moritz Götze zerschlägt den postmodernen Selbstzweifel. Wo andere mit homöopathischen Auszügen laborieren, wagt er Weltbilder, offene Räume, in denen selbstbestimmte Personen Hand anlegen an leuchtende Utopien“.

 Rüdiger Giebler

Flaschen für die contempAhRT

Eine bevorzugte Technik in Götzes Schaffen ist die Emailmalerei. Farbigkeit und Brillianz der Emailfarben kommen seinem Bestreben nach klarer Bildsprache entgegen.