WOLFGANG KUTZNER UND HEINER MEYER

IMPRESSIONEN

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"INSPIRATION POMPEJI"

Bereits seit 1998 setzt sich Wolfgang Kutzner mit dem Thema Pompeji auseinander. Seine intensiven Studien zeigen im Laufe der Jahre deutliche Spuren in seiner Arbeit. Es scheint, als würde Wolfgang Kutzner in seiner Malerei zum Archäologen, der seine Bilder nicht malt, sondern freilegt. Er entwickelte eine vielschichtige Maltechnik, die Lebensspuren und Zeit, Wandlung und Vergänglichkeit einbindet. Der Ausdruck "zu färben und vorzutäuschen" beschreibt die vor rund 2000 Jahren gängige Art, in der Wandmalerei mithilfe unterschiedlichster Elemente die Architektur eines Gebäudes fortzuführen, dieses "zu färben" und imaginäre Räumlichkeit "vorzutäuschen".

Im Frühjahr 2007 bereisten Künstler und Galerist mit freundlicher Unterstützung von Dr. Markus Keiner und der Kirchbergklinik, Andernach, die historische Stätte in der Nähe Neapels, um die Ausstellung vorzubereiten. Für Kutzner war es nicht der erste Besuch der versunkenen Stadt am Vesuv; in diesem Jahr aber konnte er auch Pompejis Nachbarstadt Herculaneum unter die Lupe nehmen. Hervorzuheben und für Kutzners Schaffen besonderen Eindruck hinterlassend sind hier das Collegio degli Augustali (das Haus der Augustalen) und das Casa dei Cervi ( Haus der Hirsche). Mit Hilfe des Goethe-Institutes war es möglich, einige, für die Öffentlichkeit unzugängliche Gebäude zu besichtigen und damit auch speziell auf die "verbotenen Bilder" Pompejis einzugehen. In den sehr gut erhaltenen Vorstadtthermen beispielsweise konnten Künstler und Galerist die berühmten Erotikszenen studieren.

Neben Wolfgang Kutzner zeigten wir auch den in Bielefeld lebenden Künstler Heiner Meyer. Mit seiner antiken Skulptur in Bronze belebt und bereichert Meyer, geboren 1953, die Ausstellung im Burgbrohler Haus der Kultur. Die gezeigten Arbeiten stammen aus einer Schaffensperiode Meyers, in der der Künstler auf seiner Suche nach Idolen, Vorbildern und Abbildern die Antike durchforschte. Die Arbeiten der beiden Künstler ergänzten sich geradezu perfekt.

AUSSTELLUNG

Vernissage: Samstag, 1. Dezember 2007, 19.30 Uhr

Einführung: Dr. Heidrun Wirth

Ausstellung bis einschließlich Sonntag, 30.12.2007

Schirmherrschaft: Andrea Nahles

 

Galerie Diede im Haus der Kultur, Burgbrohl

AUSSTELLUNGEN & KÜNSTLER

 
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STUDIEN VOR ORT IN POMPEJI

Die Vorbereitung zur Ausstellung fand eigens in Pompeji und Herculaneum, Italien, statt.

Durch die freundliche Unterstützung der Kirchberg-Klinik in Andernach wurde die Studienreise realisiert.

Mithilfe des Goethe-Instituts war es möglich, Studien vor Ort auch an sonst der Öffentlichkeit unzugänglichen Stellen zu unternehmen.

Die Ausstellung wanderte nach der Schau in Burgbrohl in die heraus-ragenden Räumlichkeiten der Zahnklinik in Andernach. Dr. Heidrun Wirth führte Gäste auch hier an die Werke heran. Ein pompejanisches Wandbild Kutzners entstand hier im Anschluss an die Ausstellung.

Mai 2007